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Sich mit einem spirituellen Lehrer verbinden:
Eine gesunde Beziehung aufbauen

Ursprüngliche deutsche Veröffentlichung:
Berzin, Alexander. "Zwischen Freiheit und Unterwerfung. Chancen und Gefahren spiritueller Lehrer-Schüler Beziehungen". Übers. Tom Geist. Berlin: Theseus Verlag, 2002.

Ursprüngliche englische Version:
Berzin, Alexander. Relating to a Spiritual Teacher: Building a Healthy Relationship. Ithaca, Snow Lion, 2000.

Teil 1: Spirituelle Sucher und spirituelle Lehrer

5 Warum auf dem Sutra-Pfad spirituelle Lehrer unterschiedlicher Stufen nötig sind

 

In seinem Text „Ein kostbare Schmuck für die Befreiung“ zitiert Gampopa drei Analogien aus den Sutras, um die Notwendigkeit eines spirituellen Mentors herauszustellen. So wie ein Reisender in einem unbekannten Land einen Navigator braucht, in der Gefahr einen Begleiter und einen Ruderer, um einen mächtigen Strom zu überqueren, so braucht der spirituelle Sucher auf dem Pfad zur Erleuchtung einen Mentor. Als Navigator gibt der Mentor korrekte Anweisungen, damit sein Schüler den Weg findet. Als Begleiter steht der Mentor seinem Schüler während der gesamten Reise zur Seite, damit er nicht in die Irre geht. Und als Ruderer schließlich gibt er die Energie, die den Schüler bis zum Erreichen seines Zieles antreibt. Obwohl wir uns hier ausdrücklich mit dem Aufbau einer Beziehung zu einem Mahayanameister, ganz speziell mit einem tantrischen Meister als Wurzelguru befassen, können die drei Analogien uns doch helfen, die Notwendigkeit für spirituelle Lehrer aller Stufen zu verstehen. Dieses Verständnis ist ganz besonders für die modernen Suchenden mit ihrer „ do-it-yourself“ Mentalität wichtig.

Die Wichtigkeit eines Buddhismusprofessors

Wenn man durch fremde Länder reist, kann die Ignoranz gegenüber örtlichen Gegebenheiten und Bräuchen bestimmte Arten zu reisen unvorteilhaft machen. Reiseführer können hier hilfreich sein, aber noch wesentlich hilfreicher sind Menschen aus der Gegend. Mit ihrer lebenslangen Erfahrung können sie die Fehler des Wanderers verhindern oder korrigieren. Auf dem buddhistischen Pfad verhält es sich ähnlich: Leicht kann der Reisende sich im unbekannten Territorium traditioneller spiritueller Disziplinen Asiens verirren. Dann braucht er einen erfahrenen Buddhismusprofessor, der aus der Erfahrung lebenslangen Studiums die unreifen Denkweisen des Suchers erkennen kann. Als Navigatoren und Begleiter halten diese Lehrer die Schüler während ihres Studiums auf dem Weg, indem sie korrigierend eingreifen, wann immer zum Beispiel die Schüler unlogisch denken, oder die spezifischen Annahmen ihrer eigenen Kultur für universelle Wahrheiten halten.

Sowohl Bücher als auch Vorlesungen können entweder trocken oder interessant sein. Da jedoch die lebendige Energie eines Menschen die statische Energie einer bedruckten Seite bei weitem übertrifft, ist die Leidenschaft eines Professors für ein bestimmtes Fach, viel eher in der Lage das Interesse der Studenten für ihre Studien zu entzünden. Und wenn unser Fortschritt im Buddhismus an Schwungkraft gewinnen soll, brauchen wir ebenfalls anfängliche Energiestöße. Aus diesem Grund müssen wir uns auf enthusiastische, lebendige Professoren stützen, die uns – wie Ruderer – Energie für unsere spirituelle Reise geben.

Die Wichtigkeit eines Dharmaausbilders

Wenn spirituelle Sucher versuchen, die Dharmamethoden auf sich selbst anzuwenden, ohne ihren Fortschritt an lebendigen Vorbildern messen zu können, verfallen sie leicht der Selbsttäuschung und gehen in die Irre. Mit verdrehten Fantasien über die Dharmapraxis und ihre Ergebnisse, können sie höchste bizarre Konzepte entwickeln. Zusätzlich zum Studium mit einem Buddhismusprofessor müssen wir uns also auch noch auf Dharmaausbilder stützen, um die verdrehten Fantasien aufzulösen und unsere spirituelle Praxis in der Realität gegründet zu halten.

Außerdem brauchen wir zur Arbeit an uns selbst das Vertrauen, dass Veränderung möglich ist. Wenn Dharmaausbilder ihre eigenen Erfahrungen aus der persönlichen Anwendung der Dharmamethoden mit uns teilen, und wir die heilsamen Erfolge dieser Praxis mit eigenen Augen sehen können, gewinnen wir Vertrauen und Inspiration. Aus diesem Grunde brauchen wir Dharmaausbilder, die uns auf dem Pfad in Bewegung halten.

Die Wichtigkeit eines Meditations- oder Ritualtrainers

Der Versuch Meditation oder Ritual aus Handbüchern oder von Menschen zu erlernen, denen es an Erfahrung fehlt, führt beinahe zwangsläufig ins Desaster. Selbst wenn wir nur Gymnastik lernen wollen, brauchen wir schon erfahrene Trainer, die uns die richtigen Übungen zeigen können. Und sie müssen auch weiterhin regelmäßig mit uns arbeiten, um unsere Fehler zu korrigieren und unsere Leistung zu verbessern. Gleichermaßen brauchen wir systematische „Trainingssitzungen“ mit Meditations- oder Ritualtrainern, um die Trägheit zu überwinden, die uns hindert, auf uns selbst gestellt zu üben oder eine Übung vollständig zu machen.

Die Wichtigkeit eines spirituellen Mentors

Gampopa erklärte, dass die Hauptbedeutung für den Aufbau einer Beziehung zu einem spirituellen Mentor für den Schüler darin besteht, seine Netzwerke positiven Potenzials (positive Kraft) und tiefen Gewahrseins (Ansammlungen von Verdienst und Weisheit) zu erweitern und zu stärken. Die Folge sind emotionales Wohlbefinden in diesem Leben sowie günstige Wiedergeburten, bis es ihm irgendwann gelingt, die Hindernisse für Befreiung und Erleuchtung ganz und gar abzuwerfen. Befreiung von den sich ständig wiederholenden Problemen unkontrollierbarer Wiedergeburten tritt dann ein, wenn der Übende die störenden Emotionen und Haltungen (Skt. klesha, befleckte Emotionen) ganz und gar überwunden hat – besonders jede Naivität bezüglich der Wirklichkeit. Erleuchtung schließlich ist das Ergebnis der zusätzlichen Beseitigung aller unterbewussten Projektionen unmöglicher Fantasien.

Wollen wir emotionales Wohlergehen in diesem Leben, günstige Wiedergeburten, Befreiung und Erleuchtung erlangen, muss eine radikale Verwandlung unserer gesamten Persönlichkeit und der Art und Weise wie wir die Welt sehen stattfinden. Die für eine solche Verbesserung nötigen Einsichten und Erkenntnisse kommen nicht leicht zustande. Wir müssen uns, sowohl intellektuell als auch emotional für neue Denkansätze, Handlungsweisen und Kommunikationsmöglichkeiten öffnen. Wir brauchen auch eine ganze Menge Inspiration und Unterstützung, um den Mut zur Veränderung unserer selbst aufbringen zu können. Für die tiefstmögliche Inspiration, so sagt der Nyingmameister Longchenpa in seinem Text: „Ein Schatzhaus kostbarer Richtlinienanleitungen“, braucht man auf jeden Fall eine richtige Beziehung zu einem spirituellen Mentor. Lassen Sie uns untersuchen, ob Longchenpas Aussage rein kulturspezifisch zu verstehen ist oder ob sie auch für die skeptischen Sucher der heutigen Zeit relevant sein könnte.

Als spirituelle Sucher des Westens lesen viele von uns Dharmabücher. Wir besuchen Kurse in buddhistischen Zentren und beteiligen uns an geleiteten Gruppenmeditationen. Diese Aktivitäten öffnen unseren Geist und inspirieren uns vielleicht sogar. Vorausgesetzt aber, dass Selbstentwicklung immer schwierig ist und langsam vonstatten geht, finden die meisten von uns, dass wir keine deutlichen Fortschritte machen. Das liegt daran, dass diese Aktivitäten uns nur bis zu einem gewissen Grad öffnen und inspirieren können. Wir entwickeln möglicherweise ein intellektuelles Verständnis und eine vorläufige Akzeptanz des Prinzips der Wiedergeburt, eine spirituelle Orientierung von Zuflucht und Bodhichitta und wir wissen, was wir entwickeln und was wir vermeiden müssen, um unsere spirituellen Ziele zu erreichen – aber es braucht noch mehr. Wir brauchen etwas, das unsere Herzen auf positive Weise berührt und uns so den Mut und die Kraft verleiht, unsere begrenzten Sichtweisen und negativen Gewohnheiten abzulegen.

In dieser Hinsicht unterscheiden sich die westlichen spirituellen Sucher der heutigen Zeit in Nichts von den traditionell asiatischen. Aus diesem Grund müssen wir auch heutzutage inspirierende Beziehungen zu spirituellen Mentoren aufbauen. Allerdings müssen wir auch nüchtern und verantwortlich vorgehen, um qualifizierte Mentoren zu finden, die unseren Bedürfnissen entsprechen und um sicherzustellen, dass die Beziehungen, die wir zu diesen Mentoren aufbauen, gesund sind.

Auf welche Weise kann die Inspiration durch einen Mentor uns auf unserem spirituellen Pfad helfen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir verstehen, was im Buddhismus mit Inspiration gemeint ist. Der Sanskritbegriff für Inspiration, adhishtana, häufig mit Segen übersetzt, bedeutet ein Erhobenwerden. Das tibetische Äquivalent, chinlab (byin-rlabs), legt die Ansicht von Wellen nahe, die Größe bringen. Mit dem Begriff geht ein Verständnis einher, dass dieses Erhobenwerden zu emotionalem Wohlbefinden, zu günstigen Wiedergeburten und zu den großartigen Zuständen von Befreiung und Erleuchtung führt.

Nach dem „Großen [Sanskrit-Tibetischen] etymologischen Wörterbuch“, erhebt eine Quelle der Inspiration die Menschen durch ihre Wahrheit, ihre Gelassenheit, ihre Weisheit und die positiven Dinge die sie mit sich bringt. Deshalb brauchen wir, mehr noch als Dharmaausbilder, tatsächliche spirituelle Mentoren, um Inspiration im vollständigen Sinn des Wortes erfahren zu können. Völlig qualifizierte Mentoren inspirieren ihre Schüler durch die Authentizität ihrer Verwirklichungen, ihre Gelassenheit mit ihrer beruhigende Wirkung, ihre Weisheit und durch die positiven Qualitäten, die sie mit uns teilen sowie die wunderbaren Gelegenheiten, die sie bieten. Inspiration im spirituellen Sinn hat also nichts damit zu tun aus dem Häuschen zu geraten oder sich durch jemandes Ruhm, Macht, Reichtum oder Sexappeal zum Handeln bewegen zu lassen.

In seinem Text: „Stufenweise Visualisationen als Antrieb zu Überzeugung und Wertschätzung für einen Guru“, gibt der Drugpa-Kagyü-Meister Pema-karpo ein deutliches Beispiel für die inspirierende Wirkung eines spirituellen Mentors. Wenn störende Emotionen und Gedanken unseren Geist aufwühlen, müssen wir nur unseren Mentor in unserem Herzen visualisieren wie er uns warmherzig anlächelt, und sofort entspannen wir uns, unser Geist kommt zur Ruhe, und wir können vielleicht sogar selbst anfangen zu lächeln.

Unter der Anleitung eines spirituellen Mentors, mit dem wir eine tiefe Beziehung aufgebaut haben, zu studieren und zu meditieren, hat eine fühlbar stärkere Wirkung, als würden wir es allein machen oder unter einem Lehrer, für den wir nur wenig oder nichts empfinden. Die Inspiration, die wir empfinden, macht die Praxis wirkungsvoller. Sie aktiviert unser Potenzial und stimuliert unser tiefes Gewahrsein, so dass wir allmählich an Einsicht und Verwirklichung gewinnen. Schrittweise verschwinden unsere mentalen und emotionalen Blockaden, und wir werden frei von unseren Problemen und unserer Unfähigkeit anderen zu helfen. Aus diesem Grund beinhalten alle Ritualpraktiken des Guru-Yoga aller tibetischen Traditionen die Bitte an den visualisierten Mentor, uns zu inspirieren, damit wir jeden Schritt auf dem Pfad zur Erleuchtung verwirklichen. Dann stellen wir uns bildlich vor, wie die erbetene Inspiration in der graphischen Form strahlenden Lichts in unser Herz kommt.

Ein entsprechender Erleuchtungsprozess findet allerdings nur im Falle einer gesunden Beziehung zwischen emotional reifen Schülern und angemessen qualifizierten Mentoren statt. In einer ausbeuterischen Beziehung, in der naive Schüler sich in einer Abhängigkeit von Demagogen oder Scharlatanen befinden, ist ein Erleuchtungsprozess schlicht unmöglich. Der Mechanismus für seinen Erfolg steht und fällt mit der Frage des Vertrauens. Da korrekt qualifizierte Mentoren frei sind von emotionalen Problemen, nur mit dem Wohle der anderen befasst und darüber hinaus auch noch ganz und gar kompetent, Schüler richtig anzuleiten, entwickeln wir allmählich Vertrauen zu diesen Menschen. Unser Vertrauen basiert darauf, dass wir über einen langen Zeitraum hinweg Langzeitbeziehungen zu ihnen aufgebaut haben, was uns völlig von ihrer Integrität überzeugt hat.

Im Prozess der Vertrauensbildung zu unseren Mentoren kommen wir auch zu einem Vertrauen in uns selbst, dass wir die Verbindung mit ihnen von unserer Seite her verbessern können. Die aus dieser Einsicht gewonnene Sicherheit erlaubt es uns empfänglich für ihren positiven Einfluss und offen für Veränderung zu sein. Die Schutzrad-Praxis der ladrub (tib. bla-sgrubs; Skt. guru-sadhana; Verwirklichung durch den Guru)-Tradition der Drugpa-Kagyüs illustriert diesen Punkt ganz klar. Vor der Meditation über Leerheit und der tantrischen Transformation ihres Selbstbildes, stellen sich die Praktizierenden vor, dass ihr tantrischer Meister in der Form von Avalokiteshvara, der Verkörperung des Mitgefühls, strahlend lächelnd vor ihnen sitzt. Die Sicherheit dieser warmen und vertrauensvollen Beziehung zum Mentor liefert den geschützten emotionalen Raum in dem man damit beginnen kann, seine neurotischen, zwanghaften Gewohnheitsmuster abzuwerfen.

Kurz, das Hauptbedürfnis für einen spirituellen Mentor liegt für uns darin, dass er unser Herz berührt, und wir so die nötige erhebende Energie gewinnen, um unsere spirituellen Ziele erreichen zu können. Indem sie unsere Herzen während der gesamten spirituellen Reise in die richtige Richtung bewegen, handeln die spirituellen Mentoren wie die am Anfang des Kapitels erwähnten Ruderer, Navigatoren und Begleiter.

Die Notwendigkeit für eine Kombination der Quellen der Inspiration

Das Erzeugen und Aufrechterhalten einer positiven Motivation für die Arbeit an uns selbst, verlangt – wie die Arbeit selbst auch – Mut, Engagement und enorme Energie. Uns unsere früheren Bemühungen zur Selbstverbesserung ins Gedächtnis zu rufen, deprimiert uns eher, als dass es uns zum Handeln motivieren würde. Wenn wir jedoch an andere denken, die Befreiung und Erleuchtung bereits erlangt haben oder die auf dem Weg dorthin weit fortgeschritten sind, und uns die Verwirklichungen vorstellen, die jeder von ihnen erlangt hat, sind wir vielleicht inspiriert. Mit anderen Worten, indem wir eine sichere Ausrichtung unseres Lebens an den Drei Juwelen, den Buddhas, der Sangha und dem Dharma orientieren, gewinnen wir Inspiration. Ihre Inspiration stärkt unsere Motivation und bewegt uns zur Arbeit an uns selbst.

Wenn aber unsere Gedanken der Selbstverbesserung sich nur darum drehen, uns selbst zu nützen, fehlt es uns wohl immer noch an ausreichender Energie, obwohl wir die Inspiration der Drei Juwelen bereits erfahren haben. Wenn wir jedoch an andere zu denken beginnen, besonders an diejenigen, die leiden, erhalten wir weitere Inspiration. Vereint mit der Inspiration durch die Drei Juwelen, stärkt dieser zusätzliche Schub unsere Motivation weiter, und wir können sogar die radikalsten Veränderungen in uns selbst vollziehen, um hilfreich für andere zu sein. Aus diesem Grund erklärte Shantideva, dass das positive Potenzial zum Erlangen der Buddhaqualitäten gleichermaßen von der Konzentration auf die Buddhas und auf die leidenden Wesen beflügelt wird.

Die Inspiration von den Drei Juwelen und die durch die leidenden Wesen inspirierte aufrichtige Motivation versetzen uns aber immer noch nicht in die Lage, unsere neurotischen Gewohnheitsmuster überwinden zu können. Wir müssen die beiden mit einer zusätzlichen, noch machtvolleren Quelle der Inspiration verbinden. Praktische Erfahrung hat gezeigt, dass die machtvollste Quelle eine starke und gesunde Beziehung zu einem spirituellen Mentor ist. Die daraus gewonnene Inspiration hat besondere Kraft, weil sie der Dynamik einer lebendigen Beziehung zweier Menschen entspringt, von denen einer beispielhafte Qualitäten besitzt.

Unsere tägliche Erfahrung bekräftigt diese Punkte. Wenn wir die Fotos oder sogar Videos von Helden oder den anonymen Opfern einer Katastrophe sehen, sind wir nie so bewegt wie in der tatsächlichen Begegnung mit diesem Menschen. Und diesen Menschen einfach nur zu begegnen ist auch niemals bewegender als eine persönliche Beziehung zu ihnen zu haben. Da die Buddhas und die Meister der Überlieferungslinie körperlich nicht mehr präsent sind, können sie uns nicht so tief bewegen wie voll qualifizierte Mentoren. Und da qualifizierte Mentoren auch frei sind von irrationalem Verhalten und launischen Schwankungen, lassen sich gesunde Beziehungen zu ihnen leichter aufrechterhalten als mit den meisten Menschen, denen wir so gerne helfen möchten. Folglich ist die Inspiration durch einen Mentor gewöhnlich ausgeglichener und dauerhafter.

Kurz, um eine starke Motivation zur Arbeit an uns selbst zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, benötigen wir Inspiration von den Drei Juwelen, von denen, die Hilfe brauchen und von unserem spirituellen Mentor. Wie eine Legierung aus verschiedenen Metallen stärker ist, als jedes der einzelnen Metalle für sich, so verleiht uns auch eine Legierung aus Quellen der Inspiration die stärkste Motivation und die größte Kraft. Jedes Element in der Mischung verstärkt die übrigen, so dass am Ende die Energie des Ganzen größer ist als die der Summe seiner Teile.

Wie Quellen der Inspiration zusammenwirken

Gampopa und später Sakya Pandita, der vierte der fünf Gründer der Sakya-Schule, verwendeten das Gleichnis von der Sonne, einem Vergrößerungsglas und Reisig, um zu erklären wie die unterschiedlichen Quellen der Inspiration zusammenwirken, um einem Schüler spirituelle Stärke zu verleihen. Sie erklärten, dass ohne ein Vergrößerungsglas, um die Strahlen der Sonne zu fokussieren, die Hitze der Sonne nicht ausreicht, um Reisig zu entzünden. Gleichermaßen braucht der Schüler eine gesunde Beziehung zu einem spirituellen Mentor, um die Wellen der erleuchtenden Einflüsse der Buddhas (tib. ’phrin-las) zu bündeln, denn die Wellen allein können den Schüler nicht zur Erleuchtung entflammen. Wirkungen entstehen in Abhängigkeit von einer Kombination aus Ursachen und Bedingungen.

Allein für sich sind die Drei Juwelen vielleicht zu entfernt und unpersönlich, um die Schüler zum Handeln zu bewegen. Tatsächlich finden es die meisten Praktizierenden am Anfang ihres Weges beinahe unmöglich, die Qualitäten der Drei Juwelen auch nur wahrzunehmen, geschweige denn sie in Bezug zu sich selbst zu setzen. Daher brauchen wir etwas, das uns den Zugang zu ihrem erleuchtenden Einfluss erleichtert. Qualifizierte Mentoren liefern diesen Zugang, indem sie uns durch Unterweisungen und ihre Art zu sein, die Ziele, die wir zu erreichen wünschen, diejenigen, die sie bereits erreicht haben und diejenigen die noch nach ihnen streben näher bringen. Da die daraus entstehende Inspiration von lebendigen Menschen kommt, mit denen wir umgehen können, verhält sie sich wie ein Vergrößerungsglas, das die erleuchtenden Einflüsse der Drei Juwelen in uns bündelt.

Die Tantras erklären, dass dieser erleuchtende Einfluss hauptsächlich auf vier Arten wirksam wird. Er beruhigt Störungen, stimuliert Wachstum, verleiht Kontrolle über schwierige Dinge und beendet energisch gefährliche Situationen. Wegen unseres Vertrauens wirkt das Zusammensein mit unserem Mentor beruhigend auf uns. Wegen unserer Offenheit, stimuliert es unsere guten Qualitäten zur Blüte. Wegen unseres Respekts gewinnen wir in ihrer Gegenwart Kontrolle über uns selbst. Wegen unserer Ehrfurcht widerstehen wir in ihrer Gegenwart energisch allen zerstörerischen Impulsen, gleichgültig wie zwanghaft diese Impulse auch sein mögen. Auf diese Weise gestattet die positive emotionale Dynamik einer gesunden Beziehung, dem erleuchtenden Einfluss der Drei Juwelen auf uns zu wirken.

Gesunde Beziehung zu einem Mentor verhilft uns auch zu einem leichteren Zugang zu Inspiration von uns nahestehenden Menschen, die der Hilfe bedürfen. Weil vollständig qualifizierte Mentoren emotional stabile, weise und wohlmeinende Menschen sind, wirkt eine gesunde Beziehung zu ihnen sehr erhebend auf uns. Die Sicherheit und Stärke, die wir so entwickeln, befähigt uns, unser Herz auch für emotional herausfordernde Menschen leichter öffnen zu können. Ohne die Inspiration durch unseren Mentor, regen uns sogar Nahestehende so sehr auf, dass wir nicht motiviert sind, ihnen zu helfen. Daher empfiehlt der Sakya-Meister Gorampa in seinen „Diskursnotizen über ‚Scheidens von den vier Anhaftungen’ das Guru-Yoga als eine Vorbereitung für die Bodhichitta-Meditation.

Der Bezug zwischen einem spirituellen Mentor und der Buddhanatur

Gampopa zeigte den Mechanismus auf, wie spirituelle Mentoren – gleich Ruderern – die Schüler auf dem spirituellen Pfad voranbringen. Er erklärte, dass Buddhanatur die Ursache und eine gesunde Beziehung zu einem spirituellen Mentor die Bedingung sind, um Erleuchtung zu erlangen. Buddhanatur bezieht sich auf das jedem Individuum eingeborene Netzwerk von Qualitäten und Aspekten, die es ihm oder ihr erlauben Buddhaschaft zu erlangen. Inspiration von einem spirituellen Mentor ist die Bedingung, die dieses Netzwerk aktiviert.

Nach Maitreyas Text: „Sublimes Kontinuum“, ist die Buddhanatur ein Netzwerk aus drei Arten von Faktoren. Beständige Faktoren, wie etwa die Natur des Geistes, bilden die erste Art. Sie ändern sich niemals. Sich entwickelnde Faktoren, die zweite Art, wachsen wie Samen unter den richtigen Bedingungen. Sie beinhalten die dem Geist innewohnenden Systeme guter Qualitäten, positiven Potenzials und tiefen Gewahrseins. Der Aspekt in Herz und Geist eines jeden Individuums, sich inspirieren zu lassen, bildet die dritte Art von Faktoren. Inspiration stimuliert die Erkenntnis der beständigen Faktoren und die Aktivierung der sich entwickelnden.

Im Gleichnis mit dem Vergrößerungsglas würde sich die Buddhanatur auf den Reisig beziehen und die Tatsache, dass er Feuer fangen kann. Die Inspiration durch einen Mentor wäre dann die Bedingung, die den Reisig in Flammen ausbrechen lassen würde. Das Ergebnis wäre allerdings nicht das Verbrennen des Schülers sondern seine Transformation in fortgeschrittenere Stadien. Ein passenderes Beispiel wäre vielleicht das Brennen von Ton zu großartigem Porzellan.

Viele Dinge wie die Natur, die Musik oder der Patriotismus können unseren Geist erheben. Allerdings besitzen sie alle nicht die Fähigkeit uns zur Erleuchtung zu inspirieren. Der Neunte Karmapa, eine bedeutende Koryphäe der Karma-Kagyü-Tradition, klärte diesen Punkt in seinem Werk: „ Mahamudra, Beseitigung der Dunkelheit der Unwissenheit“. Er erklärt die gesunde Beziehung zu einem spirituellen Mentor zur bestimmenden Bedingung (tib. bdag-rkyen) für die Buddhaschaft, so wie die Sinneszellen der Augen die bestimmende Bedingung für visuelle Wahrnehmung sind. [Mit anderen Worten: Visuelles Erkennen entsteht nicht nur durch das Medium und die Kraft der Retinazellen, sondern ebenso kommt es, eben wegen dieser Zellen, zu einem Augenblick des Sehens und nicht des Hörens. Da das Medium aus den Stäbchen- und Zapfenzellen der Retina besteht, ist das durch sie herbeigeführte Erkennen zwangsläufig Sehen. Gleichermaßen entsteht Erleuchtung nicht nur durch das Medium und die Kraft einer gesunden Beziehung zu einem spirituellen Mentor, sondern sie ist auch ein Beispiel dafür, wie jemand zu einem idealen Mentor wird. Buddhaschaft besteht nicht darin, dass eine Person zu einem vollkommenen Sonnenuntergang oder einem musikalischen Meisterwerk wird.

Wie die Inspiration die Buddhanatur aktiviert

In seinem „Kostbaren Kranz für die vier Themen“ benutzt Longchenpa Gampopas vier Themen, um darzulegen, wie die Inspiration durch einen spirituellen Mentor dabei hilft, Erleuchtung herbeizuführen. Gemeinsam mit Zuflucht und Bodhichitta bewegt diese Inspiration den Schüler dazu, den Dharma als Pfad zu wählen – das zweite der vier Themen des Gampopa. Mit anderen Worten: Das Zusammenwirken der drei Kräfte bewegt den Schüler dazu, die buddhistischen Methoden als Weg zur Erleuchtung zu praktizieren. Den Dharma als Pfad zu nehmen, beschreibt im Rahmen unserer Analogie den Prozess, durch den der Ton durch Brennen zu Porzellan wird.

Terdag Lingpa, Nyingma-Lehrer und Schüler des Fünften Dalai Lama, machte den Prozess noch deutlicher. In „Einer kostbaren Leiter“, erklärt er die Buddhanatur als die Ursache und die Inspiration durch einen Mentor als die Bedingung zur Erzeugung wahrer geistiger Pfade – die Vierte Edle Wahrheit. Wahre geistige Pfade sind aktivierte, in der Entwicklung befindliche Faktoren der Buddhanatur, etwa Mitgefühl oder tiefes Gewahrsein. Durch Inspiration und weitere unterstützende Umstände, erreichen diese Faktoren volle Reife und gipfeln schließlich in der vollkommenen Transformation der Erleuchtung.

Inspiration durch Mündliche Übertragung

Wie bereits gesagt, wirken spirituelle Mentoren als Navigatoren, Begleiter und Ruderer, um die Schüler auf den geistigen Pfaden zur Erleuchtung voranzubringen, die die Schüler in sich selbst erzeugen. Sie tun dies sowohl auf offensichtliche als auch auf sehr subtile Arten und Weisen. Eine der eher subtilen Methoden ist die mündliche Übertragung der Texte Buddhas. Die Übertragung findet statt, indem der Mentor den aufmerksam lauschenden Schülern die Texte laut vorliest oder sie aus dem Gedächtnis rezitiert, gewöhnlich in Höchstgeschwindigkeit. Da die Notwendigkeit für eine derartige Übertragung für Menschen des Westen anfänglich schwer zu verstehen sein mag, lassen Sie uns diese Facette der Schüler-Lehrer-Beziehung etwas eingehender betrachten. Um ihre Bedeutung nachvollziehen zu können, müssen wir einige der Hauptmerkmale des buddhistischen Ansatzes spiritueller Erziehung herausarbeiten.

In seinem Werk: „Kurz gefasste Hinweise auf den Stufenpfad“, erklärt Tsongkhapa, dass die Sutras ohne Hilfsmittel sehr schwer zu verstehen sind. Absichtlich enthalten sie viele Wiederholungen, stellen ihre Themen nicht in logischer Abfolge dar und scheinen sich auch noch zu widersprechen. Der Grund dafür ist, dass der Buddha sie für Schüler unterschiedlicher Fähigkeiten und Bedürfnisse gelehrt hat. Viele Menschen lernen Themen leichter durch abstrakte Bilder aus Tupfern und Stückchen, als durch lineare Erklärungen. Außerdem sind die Sutras erst viele Jahrhunderte nachdem der Buddha sie mündlich gelehrt hatte aufgeschrieben worden. Die vielen Wiederholungen stellten sicher, dass wichtige Punkte nicht verloren gingen, solange die Bewahrung der Worte ausschließlich vom Gedächtnis abhing.

Die „Wurzeltexte“ der späteren indischen und tibetischen Meister sind ebenfalls in einem vagen Stil verfasst, mit vielen Dieses und Jenes, die keinen eindeutigen Bezug haben. Sie sind absichtlich so geschrieben worden, damit die Texte als Wurzeln für unterschiedliche Interpretationen, gemäß unterschiedlicher Theorien dienen konnten. Wenn Schüler diese Texte aus dem Gedächtnis rezitieren, müssen sie die Bedeutungsebenen selbst einfügen und dazu verschiedene Ebenen gleichzeitig im Sinn behalten.

Um nun die Bedeutung der Sutras und der späteren Texte zu klären, verfassten indische und tibetische Meister Kommentare, Unterkommentare und Abhandlungen. Die Tibeter organisierten zusätzlich noch Grundzüge, logische Anleitungen und systematisch vergleichende Präsentationen der indischen Schulen philosophischer Grundsätze. Obwohl diese Materialien das Studium vereinfachen, sind sie doch nicht mehr als reine Lehrmittel. Um diese Werkzeuge richtig für das Erlangen von Verwirklichung anzuwenden, braucht der Schüler die Unterweisungen eines spirituellen Mentors. Nicht alles kann man aus Büchern lernen.

Im Studium der Mathematik können die Studenten nichts lernen, wenn der Professor alle Probleme für sie löst. Der Lehrer kann die Prinzipien erklären und mit ein paar Beispielen ihre richtige Anwendung verdeutlichen, aber die Studenten lernen, indem sie die Problem selbstständig lösen. Das gilt auch für das buddhistische Studienmaterial. Wie mein eigener Wurzelguru, Tsenzhab Serkong Rinpoche, erklärte: „Wenn der Buddha oder die alten Meister die Dinge klarer hätten darstellen wollen, dann hätten sie es sicherlich getan. Sie waren weder dumm noch inkompetent. Sie haben mit voller Absicht so geschrieben, um uns zum Denken zu bringen. Ihr Stil zwingt uns, die wahre Bedeutung mit Hilfe der Unterweisung eines Mentors selbst zusammenzusetzen.“

Selbst in ihren Unterweisungen enthüllen die spirituellen Mentoren nicht alles auf einmal. Stattdessen geben sie bloße Hinweise oder immer nur ein kleines Stück auf einmal. Diese Lehrmethode stellt sicher, dass der Schüler die Stückchen des Puzzles selbst zusammensetzt, was auch der Entwicklung von Ausdauer und Geduld zugute kommt. Das wiederum hilft dem Schüler seine Motivation zu stärken. Dieses Vorgehen filtert diejenigen heraus, die es nicht ernst meinen und nicht bereit sind die für die Überwindung ihrer gestörten Emotionen und Gewohnheiten nötige Mühe aufzubringen.

Der Begriff Unterweisung und sein ehrerbietiges Äquivalent persönliche Unterweisung (tib. zhal-lung) werden oft auch als „mündliche Unterweisung“ übersetzt. Diese Übersetzung könnte verwirrend sein. Obwohl Unterweisung aus der persönlichen Erfahrung spiritueller Mentoren kommt und meistens in mündlichen Gesprächen entstehen, erscheinen einige doch zuerst in schriftlicher Form. Darüber hinaus sind die meisten der zuerst nur mündlich übertragenen Unterweisungen schließlich auch niedergeschrieben worden. Lebendige Mentoren können ihre eigenen persönlichen Unterweisungen geben, entweder in mündlicher oder in schriftlicher Form; die meisten Mentoren stützen sich jedoch hauptsächlich auf die Richtlinien früherer Meister ihrer Überlieferungslinie.

Wenn spirituelle Mentoren ihre eigenen Unterweisungen persönlich geben, finden die Schüler sie äußerst inspirierend. Schüler mögen bis zu einem gewissen Grad auch vom Lesen eines Kommentars oder aufgezeichneter Unterweisungen anderer Mentoren der Überlieferungslinie inspiriert werden. Aber sie bloß zu lesen ist nicht genug, um ein tiefes Verständnis ihrer Bedeutung zu gewinnen und sie auch ins Leben zu integrieren. Schüler brauchen die von lebendigen Mentoren ausgehende stärkere Inspiration, um Dharma zu einem wahren geistigen Pfad zu Befreiung und Erleuchtung zu machen. Der formelle Mechanismus Inspiration zu gewinnen, um die Bedeutung der Texte und der traditionellen schriftlichen Unterweisungen verstehen und integrieren zu können, ist der Erhalt einer mündlichen Übertragung, anders ausgedrückt, die energetische Aufladung der Texte durch einen spirituellen Mentor.

Der Brauch mündlicher Übertragung entstand in alten Zeiten, bevor die Menschen die geschriebene Sprache mit spirituellen Themen verbunden hatten. Periodische Gruppenrezitationen der Worte Buddhas aus dem Gedächtnis, stellten sicher, dass sie nicht durch Zusätze, Auslassungen und Fehler korrumpiert werden konnten. Das Hören der in vollkommenem Gleichklang rezitierten Worte gab den Schülern das Vertrauen, dass die auf den Buddha folgenden Generationen sie korrekt überliefert hatten. Dieses Vertrauen wiederum ließ die Schüler daran glauben, dass das Studium dieser Worte sie auf den authentischen buddhistischen Pfad führen würde. Später dehnten die Lehrer den Brauch der mündlichen Übertragung auch auf die Kommentare und schriftlichen Unterweisungen der großen indischen und tibetischen Meister aus. Obwohl es Texte in geschriebener Form gab, waren Kopien stets äußerst selten.

Die Überlieferungslinien der mündlichen Übertragung der meisten Lehrreden des Buddha, ihrer Kommentare und der persönlichen Unterweisungen haben sich ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag fortgesetzt. Sie spielen eine zentrale Rolle im tibetischen Buddhismus. Tatsächlich definieren sich die vier tibetischen Traditionen und ihre Untergruppen durch die spezifischen Übertragungslinien, die sie überliefern. Trotzdem schließen sich diese Linien nicht gegenseitig aus. Viele Schulen teilen bestimmte Überlieferungslinien bis zu einem bestimmten Punkt in ihrer Geschichte.

Die Gruppenrezitationen der Worte des Buddha werden auch heute noch in den Mönchs- und Nonnenklöstern weitergeführt. Heutzutage jedoch wird die mündliche Übertragung vor allem von spirituellen Mentoren im Rahmen großer Versammlungen oder an Individuen weitergegeben. Ihr Sinn und Zweck liegt darin, die Schüler nicht nur durch Vertrauen in die Korrektheit der Worte zu inspirieren, sondern auch durch das Vertrauen, dass ihr Mentor ihren Inhalt auf authentische Weise verwirklicht hat. Wenn zum Beispiel Seine Heiligkeit der Vierzehnte Dalai Lama einen Text überträgt, indem er ihn in Höchstgeschwindigkeit herunterliest und nur hier und da kurz innehält, um die um ihn versammelten Meister nach Einzelheiten der Interpretation der besonders schwierigen Stellen zu fragen, inspiriert er alle Anwesenden. Da er keinerlei Verstellung kennt, überzeugen uns seine gelegentlichen Pausen, dass alles andere im Text völlig klar ist. Das inspiriert uns zu der Sichtweise, dass der Text vollkommen verständlich ist. Das hinterlässt einen tiefen Eindruck in uns, der die Potenziale unserer Buddhanatur stärkt, so dass wir – mit genügend Studium und Mühe – eine ähnliche Verwirklichung erlangen können.

Das Berzin-Archiv

Das Buddhismus-Archiv von Dr. Alexander Berzin

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