Das Berzin-Archiv

Das Buddhismus-Archiv von Dr. Alexander Berzin

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Die siebenunddreißig Bodhisattva-Praktiken

(Eine wörtliche Übersetzung aus dem Jahr 2006)

(tib. rGyal-sras lag-len so-bdun-ma)
von Togmey-zangpo (tib. Thogs-med bzang-po)

Übersetzung ins Deutsche: Nailu Sari

Verehrung an Lokeshvara.

Stets verneige ich mich voller Respekt durch meine drei Pforten
Vor den höchsten Gurus und vor meinem Beschützer Avalokiteshvara,
Die erkennen, dass alle Phänomene weder ein Kommen noch ein Gehen haben
Und die sich ausschließlich um das Wohl der wandernden Wesen bemühen.

Die vollkommen erleuchteten Buddhas,
die Quellen des Nutzens und des Glücks,
Sind daraus hervorgegangen,
dass sie den heiligen Dharma verwirklicht haben.
Da dies davon abhängig war,
dass sie die Praktiken kannten,
Werde ich nun die Übungen eines Bodhisattva erläutern.

Das kostbare menschliche Leben

(1) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    jetzt, da wir das große Schiff (einer menschlichen Wiedergeburt)
Mit Ruhepausen und Bereicherungen erlangt haben,
   das schwer zu finden ist,
Tag und Nacht unabgelenkt
    zuzuhören, nachzudenken und zu meditieren,
Um uns selbst und andere aus dem Ozean
    des unkontrollierbar sich wiederholenden Samsara zu befreien.

Die Umstände, die am förderlichsten sind, um sich das kostbare menschliche Leben zu nutze zu machen

(2) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    dass wir unser Heimat verlassen,
Wo uns die Anhaftung an Freunde
    wie fließendes Wasser hinfort reißt;
Wo uns die Wut auf Feinde wie Feuer verbrennt;
    Und wo uns die Naivität in Dunkelheit hüllt,
sodass wir vergessen,
   welche Handlungsweisen wir uns aneignen
und welche wir aufgeben wollten.

(3) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    sich der Zurückgezogenheit anzuvertrauen,
Und weil wir uns durch den Rückzug
    von abträglichen Objekten befreit haben,
Können wir unsere störenden Emotionen und Geisteshaltungen
    Schritt für Schritt matt setzten;
Da es keine Ablenkungen gibt,
    wächst unsere konstruktive Praxis in natürlicher Weise an;
Und indem wir unser Gewahrsein läutern,
    wächst unsere Gewissheit in Bezug auf den Dharma.

Tod und Vergänglichkeit

(4) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    dass wir nicht mehr unser ganzes Trachten
dem jetzigen Leben widmen,
    In welchem sich die Wege von Freunden und Bekannten,
die lange vereint waren, schließlich trennen müssen;
   Reichtum und Besitztümer,
die mit Anstrengung zusammengetragen wurden,
    müssen zurückgelassen werden;
Und unser Bewusstsein, der Gast,
    muss unseren Körper, sein Gasthaus, verlassen.

Warum es wichtig ist, die richtigen Freunde zu haben

(5) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    sich von schlechten Freunden zu trennen,
    In deren Gesellschaft sich unsere drei giftigen Emotionen
sonst verstärken würden,
    Unsere Handlungen des Zuhörens, des Nachdenkens
und des Meditierens sonst schwächer werden würden;
    Und unsere Liebe und Mitgefühl sonst gänzlich verschwinden würde.

(6) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, dass wir,
    mehr noch als unseren eigenen Körper,
Unsere heiligen spirituellen Mentoren wertschätzen,
    Denn, wenn wir uns ihnen anvertrauen,
wird sich dadurch unser fehlerhaftes Verhalten verringern,
    Und unsere guten Eigenschaften werden sich ausweiten
wie der zunehmende Mond.

Sichere Ausrichtung (Zuflucht)

(7) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    eine sichere Ausrichtung in Richtung der höchsten Juwelen einzuschlagen,
Indem wir den Schutz derer suchen, die uns nie im Stich lassen –
    Denn wem können die weltliche Götter schon Schutz gewähren,
Wo sie doch selbst noch im Gefängnis von Samsara angekettet sind?

Auf destruktives Verhalten verzichten

(8) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    nie irgendwelche negativen Handlungen zu begehen,
Sogar um den Preis seines eigenen Lebens,
    Da der fähige Weise erläutert hat,
dass die Leiden der schlechten Wiedergeburtszustände,
    Die aus den negativen Handlungen resultieren,
äußerst schwer zu ertragen sind.

Auf die Befreiung hinarbeiten

(9) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    mit leidenschaftlichem Interesse am höchsten,
sich nie verändernden Zustand der Befreiung zu arbeiten,
    Da die Freuden der drei Ebenen der zwanghaften Existenz
Phänomene sind,
    Die in einem einzigen Augenblick vergehen,
Gleich den Tautropfen auf den Spitzen von Grashalmen.

Eine Bodhichitta-Ausrichtung entwickeln

(10) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    die Bodhichitta-Ausrichtung zu entwickeln,
Die darauf abzielt, alle zahllosen Wesen zu befreien;
    Denn wenn unsere Mütter, die seit anfangsloser Zeit
gütig zu uns gewesen sind, leiden,
    Was können wir dann (bloß) mit unserem eigenen Glück anfangen?

Sich selbst mit anderen austauschen

(11) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    unser persönliches Glück in einer reinen Weise
mit dem Leiden der anderen Wesen auszutauschen,
    Da (all) unsere Leiden, ausnahmslos, aus unserer Sehnsucht
nach unserem persönlichen Glück entstehen,
    Während ein voll erleuchteter Buddha
durch eine Geisteshaltung geboren wird,
    Die anderen Wesen Gutes wünscht.

Das Verhalten eines Bodhisattva: Wie man damit umgeht, wenn einem Leid zugefügt wird

(12) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    unseren Körper, unsere Ressourcen
und unsere konstruktiven Handlungen der drei Zeiten
    Einer Person zu widmen,
die unter dem Einfluss großer Begierde steht
    Und daher unseren Reichtum stiehlt
oder andere veranlasst dies zu tun.

(13) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, dass wir selbst dann,
    Wenn uns jemand den Kopf abschlägt,
Ohne dass wir irgendetwas Falsches getan hätten,
    Die negativen Konsequenzen dieser Handlung
durch die Kraft des Mitgefühls auf uns selbst nehmen.

(14) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, auch wenn jemand
    In Tausenden, Millionen oder Milliarden von Welten
Alle möglichen unangenehmen Dinge über uns verbreiteten sollte,
    Im Gegenzug voller Liebe von seinen guten Eigenschaften zu sprechen.

(15) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    dass wir uns respektvoll vor einer Person verneigen,
 Die unsere Fehler bloßlegt oder schmutzige Sachen über uns sagt,
   Während wir uns inmitten einer Versammlung
von zahlreichen wandernden Wesen befinden,
    Und dass wir (diese Person als unseren) spirituellen Lehrer erkennen.

(16) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, für einen Menschen,
    Um den wir uns einst gekümmert haben,
den wir wie unser eigenes Kind geliebt haben,
    Auch dann besondere Zuneigung zu empfinden,
wenn dieser Mensch uns nun als seinen Feind betrachtet,
    Und zwar in der Weise wie eine Mutter ihrem Kind,
das von einer Krankheit heimgesucht wird, Zuneigung schenkt.

(17) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Sogar eine Person, die uns gleichsteht
oder die niedriger steht als wir,
    Und die (uns) aufgrund ihrer starken Arroganz
in beleidigender Weise behandelt,
    Auf die Spitze unseres Hauptes zu erheben,
wie einen Guru.

Zwei kritische Situationen, die der Dharma-Praxis bedürfen

(18) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Auch wenn wir in Armut leben
und stets von anderen Menschen beschimpft werden,
    Oder wenn wir an schrecklichen Krankheiten leiden
oder von Geistern geplagt werden,
    Alle negativen Kräfte und die Leiden aller Wesen anzunehmen
und uns nicht entmutigen zu lassen.

(19) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, auch dann,
    wenn wir mit süßen Worten gelobt werden
Und wenn zahlreiche wandernden Wesen
    respektvoll den Kopf vor uns verneigen,
Oder wenn wir Reichtümer erlangt haben,
    die mit dem Vermögen Vaishravanas
(dem Beschützer des Wohlstands) vergleichbar sind,
    Niemals eingebildet zu werden, indem wir erkennen,
dass weltlicher Reichtum keine Essenz hat.

Feindseligkeit und Anhaftung überwinden

(20) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, unser geistiges Kontinuum
    mit den Streitkräften der Liebe und des Mitgefühls zu zähmen,
Denn wenn wir den Feind, unsere eigene Feindseligkeit,
    nicht überwältigt haben,
Dann können wir zwar einen äußeren Feind besiegen,
    Doch es werden immer wieder neue Feinde hinzukommen.

(21) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, alle Objekte,
    Die unser Greifen und unsere Anhaftung anwachsen lassen,
sofort aufzugeben,
    Denn die Objekte der Begierde sind wie Salzwasser:
Je mehr wir in ihnen schwelgen,
    umso stärker wächst unser Durst nach ihnen.

Das tiefste Bodhichitta, die Verwirklichung der Leerheit, entwickeln

(22) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    die inhärenten Merkmalen der Objekte und des Geistes,
Der diese Objekte erfasst, nicht geistig festzuhalten,
    indem man genau erkennt, wie die Dinge wirklich existieren.
Egal wie die Dinge erscheinen,
    sie werden durch unseren eigenen Geist hervorgebracht;
Und der Geist selbst ist von Anfang an getrennt
    von den Extremen geistiger Fabrikationen.

(23) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Sich vom Anklammern und von der Anhaftung zu befreien,
Indem wir die ansprechenden Objekte, denen wir begegnen,
    nicht als wahrhaft existent ansehen,
Auch wenn sie uns als so wunderschön erscheinen,
    wie ein Regenbogen im Sommer.

(24) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, widrige Umstände,
    Die uns begegnen, als Täuschungen wahrzunehmen,
Denn die verschiedenen Leiden sind wie ein Traum
    vom Tod unseres Kindes,
Und es ist ein ermüdender, unnützer Aufwand,
    solche täuschenden Erscheinungen für wahr zu halten.

Die sechs weitreichenden Geisteshaltungen

(25) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, großzügig zu geben,
    Ohne im Gegenzug irgendetwas zu erwarten
oder auf eine karmische Frucht zu hoffen.
    Denn wer sich die Erleuchtung wünscht,
muss sogar seinen eigenen Körper weggeben
    Ganz zu schweigen von äußeren Besitztümern.

(26) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Ohne weltliche Hintergedanken ethische Selbstdisziplin zu bewahren.
Ohne ethische Disziplin können wir noch nicht einmal
    unsere eigenen Ziele verwirklichen –
Daher wäre der Wunsch, die Ziele der anderen zu verwirklichen,
    ein bloßer Witz.

(27) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    sich die Geduld zur Gewohnheit zu machen,
Ohne dabei Feindseligkeit oder Abscheu
    gegenüber anderen zu empfinden;
Denn für einen Bodhisattva, der sich danach sehnt,
    die Fülle positiver Kraft zu erlangen,
Sind all diejenigen, die ihm Leid zufügen,
    wie Juwelen-Schätze.

(28) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    sich in freudiger Ausdauer zu üben,
Welche eine Quelle an guten Qualitäten ist,
    die die Ziele der wandernden Wesen erfüllt –
Denn wir können sehen,
    dass sogar Shravakas und Pratyekabuddhas,
die nur zu ihrem eigenen Wohl arbeiten,
    Eine derartige Ausdauer haben,
dass sie sich noch nicht einmal ablenken lassen würden,
    wenn ein Feuer auf ihrem Kopf ausbräche.

(29) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    sich geistige Stabilität zur Gewohnheit zu machen,
Welche die vier formlosen (Vertiefungen)
    in einer reinen Weise übersteigt,
Indem der Bodhisattva erkennt, dass ein Geisteszustand
    von außergewöhnlicher Wahrnehmungsfähigkeit,
Der zudem vollkommen still und zur Ruhe gekommen ist,
    die störenden Emotionen und Geisteshaltungen
vollständig besiegen kann.

(30) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Sich das unterscheidende Gewahrsein
in Verbindung mit den Methoden zur Gewohnheit zu machen,
   Welches keine Konzepte bezüglich der drei Sphären hat,
Denn ohne das unterscheidende Gewahrsein
    können die fünf weitreichenden Geisteshaltungen
nicht die Verwirklichung der vollständigen Erleuchtung herbeiführen.

Die tägliche Praxis eines Bodhisattva

(31) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, dass wir kontinuierlich
    Unsere eigene Selbsttäuschung untersuchen
und uns dann von dieser befreien;
    Denn wenn wir unsere eigene Selbsttäuschung
nicht selbst untersuchen,
    Dann kann es geschehen, dass wir
mit einem äußerlichen Anschein von Dharma-Praxis
    etwas Nicht-Dharmisches tun.

(32) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    nicht über die Fehler von jemandem zu sprechen,
der den Mahayana-Pfad betreten hat,
    Denn wenn wir unter dem Einfluss
störender Emotionen und Geisteshaltungen
    Über die Unzulänglichkeiten anderer Wesen sprechen,
bei denen es sich um Bodhisattvas handelt,
    Dann werden wir selbst sittlich herunterkommen.

(33) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    dass wir uns von der Anhaftung
An die Häuser von Verwandten und Freunden
    und von der Anhaftung an die Wohnstätten von Mäzenen befreien,
Denn wenn wir uns unter dem Einfluss
    (des Begehrens) nach Gewinn und Ansehen befinden,
Dann werden wir miteinander streiten
    und wir werden in unseren Aktivitäten
des Zuhörens, des Nachdenkens und des Meditierens nachlassen.

(34) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Dass wir uns von scharfen Worten befreien,
die andere Menschen kränken,
    Da scharfzüngige Worte andere Menschen verstören können
und zudem bewirken,
    Dass wir in unserem Verhalten als Bodhisattva nachlassen.

(35) Die Praxis eines Bodhisattva ist es, darauf zu achten,
    dass die Soldaten der Vergegenwärtigung und der Wachsamkeit
die Waffen der Gegenkräfte halten
    Und in kraftvoller Weise
die störenden Emotionen und Geisteshaltungen,
    wie die Anhaftung und so weiter,
im ersten Moment ihres Auftretens zerstören,
    Denn wenn wir uns erst einmal
an die störenden Emotionen und Geisteshaltungen gewöhnt haben,
   Wird es den Gegenkräften schwer fallen, sie zurückzudrängen.

(36) Kurz gesagt: Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Daran (zu arbeiten), die Zielsetzungen
anderer Lebewesen zu verwirklichen,
    Indem wir ständig die Vergegenwärtigung
und Wachsamkeit aufrecht erhalten,
    Um so, egal wo, wir uns aufhalten oder was wir tun,
zu erkennen, in welcher Verfassung sich unser Geist befindet.

(37) Die Praxis eines Bodhisattva ist es,
    Mit dem unterscheidenden Gewahrsein
der vollkommenen Reinheit der drei Sphären
    Die konstruktiven Kräfte, die durch Anstrengungen
wie diese hier verwirklicht wurden,
    Der Erleuchtung zu widmen, um die Leiden
der zahllosen wandernden Wesen zu beseitigen.

Abschließende Erklärung

Ich bin den Worten der heiligen Wesen und dem Sinn dessen,
Was in den Sutras und Tantras
    und in den Abhandlungen erklärt wurde, gefolgt.
Nun habe ich für diejenigen, die sich im Bodhisattva-Pfad üben wollen,
Diese siebenunddreißig Bodhisattva-Praktiken zusammengestellt.

Da ich von schwacher Intelligenz und nur dürftig gebildet bin,
Haben sie möglicherweise nicht die poetische Form,
    die den Gebildeten gefallen würde.
Doch da ich mich auf die Sutras
    und die Worte der Hochgepriesenen gestützt habe,
Denke ich, dass es sich um fehlerfreie Bodhisattva-Praktiken handelt.

Nichts desto trotzt: Für jemanden,
    der wie ich von schwachem Geist ist,
Ist es schwer, die Tiefe der großen Wellen
    des Bodhisattva-Verhaltens zu erahnen;
Daher bitte ich die Hochgepriesenen,
    nachsichtig mit der Unmenge an Fehlern zu sein,
So beispielsweise wenn sich Dinge widersprechen
    oder Verszeilen keine Verbindung zueinander aufweisen.

Durch die konstruktive Kraft, die hierdurch entsteht,
Mögen alle wandernden Wesen durch das
    höchste, tiefste und das konventionelle Bodhichitta
Wie der Beschützer Avalokiteshvara werden,
    der nie im Extrem der zwanghaften samsarischen Existenz,
Noch in der Selbstzufriedenheit des Nirvana verweilt.

Diese Verse wurden in der Rinchen-Höhle in Ngulchu vom disziplinierten Mönch Togmey, einem Lehrer der Schriften und der Logik, zum Wohl seiner selbst und zum Nutzen anderer Lebewesen verfasst.