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Eine gesunde Beziehung aufbauen > Anhang: Die Ausführliche Guru-Meditation der Sutra-Ebene in Stufen - Eine Zusammenfassung
Die Meditation beginnt damit, dass wir uns unsere Mentoren vorstellen oder ein Bild von ihnen betrachten und die siebenfache Anrufung darbringen: Niederwerfen, Darbringen von Opfergaben, Bekenntnis von Fehlern, Freude an der Tugend anderer, Erbitten von Lehren, Anflehen der Gurus, nicht ins Nirvana einzugehen, und Widmen des positiven Potenzials der Praxis. Als Teil des Bekennens von Fehlern können wir auch die Fehler mit einbeziehen, die wir bei nicht vollkommenen Lehrern gesehen haben.
Nach der Anrufung erinnern wir uns an die Vorteile der Konzentration auf die guten Qualitäten unserer Mentoren und die Nachteile dessen, auf ihren Fehlern herumzureiten. Dann vergegenwärtigen wir uns die Fehler der Lehrer, beseitigen die konventionell falschen und meditieren über die konventionell richtigen Fehler als leer von der Existenz als inhärente Makel. Das Ganze können wir mit unseren eigenen Fehlern wiederholen. Dann folgt ein ähnlicher Prozess, in dem wir zuerst unsere eigenen guten Qualitäten anerkennen und dann die unserer Mentoren. Wir vergegenwärtigen uns die Qualitäten, beseitigen mögliche Übertreibungen oder Fantastereien, um uns dann auf die konventionell korrekten Qualitäten als leer von der Existenz als inhärente Wunder zu konzentrieren.
Frei von Naivität konzentrieren wir uns dann auf die tatsächlichen guten Qualitäten unserer Mentoren mit klarsichtiger Überzeugung, dass sie diese Qualitäten tatsächlich besitzen. Wenn uns die tatsächlichen Qualitäten ganz klar sind, verstärken wir unsere Überzeugung, indem wir an den Prozess denken, durch den unsere Mentoren sie erlangt haben, und an den positiven Einfluss, den sie auf uns und andere ausüben. Dann konzentrieren wir uns mit voller Überzeugung, dass diese Qualitäten tatsächlich erlangbar sind, auf die Schlussfolgerung, dass wir sie – zum Wohle aller Wesen – selbst erlangen können und müssen. Dieser Abschnitt der Praxis schließt damit, dass wir uns eingehend, mit fester Überzeugung und Vertrauen, auf unsere Mentoren konzentrieren und dann unsere Konzentration völlig in diesen Gefühlen aufgehen lassen, um sie vollständig zu integrieren.
Als Nächstes wenden wir uns der Güte unseres Mentors zu. Wir können diesen Schritt ergänzen, indem wir uns vergegenwärtigen, dass unsere eigene Güte möglicherweise mangelhaft ausgeprägt ist. Wir können auch nach Formen von Regression Ausschau halten, die unsere Gefühle beeinflussen könnten, und Ausschau halten nach allen konventionellen Unwahrheiten und Übertreibungen, was das Verhalten unserer Mentoren angeht. Dann konzentrieren wir uns auf die konventionell zutreffenden Tatsachen und erkennen ihre Leerheit, das heißt verstehen, dass sie keine Anzeichen dafür sind, dass unser Mentor inhärent rücksichtslos und grausam wäre. Dann vergegenwärtigen wir uns die Güte unseres Mentors, wobei wir im Sinn behalten, dass Menschen manchmal ihre Güte auf ganz andere Weise zeigen, als wir es erwarten und uns wünschen. Wieder beseitigen wir jede Übertreibung und Fantasterei und konzentrieren uns dann auf die konventionell richtige Güte als leer davon, als inhärente Gunst oder Wohltat zu existieren. Wenn wir es hilfreich finden, können wir uns auch auf uns selbst konzentrieren als leer von angeborenen Makeln, die uns, aus ihrer eigenen Kraft, inhärent unwürdig für Güte und Liebe machten. Und wie bei der vorhergehenden, von fester Überzeugung getragenen Konzentration auf unsere Mentoren konzentrieren wir uns auch hier aufmerksam auf sie, mit klarsichtigem, von Herzen kommendem und liebevollem Respekt, und gehen dann völlig in diesen Gefühlen auf.
Mit fester Überzeugung, Vertrauen, Wertschätzung und liebevollem Respekt gegenüber unserem Mentor bitten wir nun um Inspiration. Die Inspiration nimmt die Form weißen oder goldenen Lichts an, das vom Herzen unserer Mentoren ausstrahlt und in unser eigenes Herz strömt. Weißes Licht stellen wir uns vor, um Unzulänglichkeiten zu reinigen, und goldenes Licht, um gute Qualitäten zu fördern. Dann stellen wir uns vor, wie auf dem Scheitel unseres Kopfes ein winziges Abbild unseres Mentors erscheint. Dort sitzt er für den Rest des Tages als Zeuge unseres Verhaltens und unserer Gedanken und als kontinuierliche Quelle der Inspiration. Bevor wir abends einschlafen, können wir uns vorstellen, dass das kleine Abbild unseres Mentors in unser Herz sinkt und sich auflöst, oder wir stellen uns vor, dass wir mit unserem Kopf im Schoß des Mentors einschlafen.
Die Meditation endet damit, dass wir das positive Potenzial der Praxis widmen. Wir denken: „Möge sich das positive Erbe der guten Qualitäten und der Güte meines Mentors unauflöslich mit meinen Netzwerken guter Qualitäten, positiver Potenziale und tiefen Gewahrseins verbinden. Möge es reifen und mein Verhalten beeinflussen, damit ich dieses Erbe an andere weitergeben und ihnen helfen kann, emotionales Wohlergehen, glücklichere Wiedergeburten, Befreiung und schließlich Erleuchtung zum Wohle aller Wesen zu erlangen.“
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