Das Berzin-Archiv

Das Buddhismus-Archiv von Dr. Alexander Berzin

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Englisches Glossar Buddhistischer Fachbegriffe

Dieses Glossar enthält bislang nur einen Teil der Fachbegriffe, die auf unserer Webseite verwendet werden. Mit weiterem Fortschreiten der Arbeit am Glossar werden wir weitere Begriffe hinzufügen. Die Definitionen liegen bislang noch nicht in der deutschen Übersetzung vor, wir haben daher in diese Fassung des Glossars die englischen Definitionen aufgenommen.

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Y Z alles

EnglischDeutschDefinition (Teilweise Englisch)Tibetisch / Sanskrit
calm abidingruhiges VerweilenSee: stilled and settled state of mind
caring attitudesich kümmernde GeisteshaltungEine sich kümmernde Geisteshaltung ist ein Nebengewahrsein, dass die Situation anderer, wie auch die eigene Situation ernst nimmt, und dass auch die Auswirkungen der Handlungen auf sich selbst und andere ernst nimmt, und somit zur Folge hat, dass man konstruktive Geisteshaltungen und Verhaltensweisen zu einer Gewohnheit ausbaut. Dieses Nebengewahrsein, die sich kümmernde Geisteshaltung (fürsorgliche Haltung), behütet einen auch davor, dass man zu befleckten oder destruktiven Geisteshaltungen neigt. Tib: bag-yod
Skt: apramada
caring heartsich kümmerndes HerzSee: caring attitude
caring lovesich kümmernde LiebeSee: love
categoryKategorie / Klasse / Gruppe / GattungEine Kategorie, Gruppe oder Gattung ist ein Phänomen, dass den Einzelwesen zugeschrieben wird, die der Kategorie, Gruppe oder Gattung zugeschrieben wird. Einige Übersetzter geben den Begriff mit "Allgemeines" oder "Allgemeinheit" wieder. Tib: spyi
causal conditionsursächliche BedingungenAll the causes that have the power to produce a specific result.Tib: rgyu'i rkyen
Skt: hetupratyaya
causal links that actualizekausale Glieder, die realisierenIn the twelve links of dependent arising, the three links of craving, an obtainer, and further existence, which activate the karmic aftermath of throwing karma in the moments preceding death so that the karmic results will actualize. Thus, they serve as the simultaneously acting conditions for the aggregates of a next rebirth.Tib: bsgrub-byed-kyi yan-lag
causal links that throwkausale Glieder, die werfenIn the twelve links of dependent arising, the two and a half links of unawareness, affecting impulses, and causal loaded consciousness, which describe the process through which throwing karma is built up and its karmic aftermath is "planted" on a mental continuum as the cause for a next rebirth.Tib: 'phen-byed-kyi yan-lag
causal motivating aimursächliche MotivationWas jemand beabsichtigt, gerade bevor er/sie damit beginnt etwas zu tun; diese Motiviation ist die Ursache dafür, dass die Person die entsprechende Handlung dann ausführt.Tib: rgyu'i kun-slong
causal taking of safe directionursächliches Einschlagen der sicheren RichtungMit dem Begriff "ursächliches Einschlagen der sicheren Richtung" wird das Einschlagen einer sicheren Ausrichtung (Zufluchtnahme) bezeichnet, in der die Quellen einer sicheren Ausrichtung die Personen oder Phänomene sind, die als Ursachen für die eigene Erlangung der drei Juwelen, wirken, nämlich von Buddha, Dharma und Sangha, die bereits von anderen erlangt worden sind. Der Begriff "ursächliches Einschlagen der sicheren Richtung" ist synonym mit dem Begriff "bloßes Einschlagen der sicheren Richtung". Tib: rgyu'i skyabs-'gro
causeUrsacheA nonstatic phenomenon able to bring about the production or arising of something.Tib: rgyu
Skt: hetu
cause, actingUrsache, wirkendSee: acting cause
cause, directUrsache, direkteSee: direct cause
cause, equal statusUrsache des gleichen StatusSee: equal status cause
cause, obtainingUrsache, herbeiführendeSee: obtaining cause
cause, ripeningUrsache, reifendeSee: ripening cause
cause, similar familyUrsache der gleichen ArtSee: similar family cause
cause, simultaneously actingUrsache, gleichzeitig wirkendeSee: simultaneously acting cause
cause and effectUrsache und WirkungSee: behavioral cause and effect
cause and effect, behavioralUrsache und Wirkung, verhaltensbedingteSee: behavioral cause and effect
ceremonial round of offering a ritual feastzeremonielle Folge der Darbringung eines rituellen FestmahlsEine zeremonielle Folge der Darbringung eines rituellen Festmahls ist ein tantrisches Ritual, das Teil einer Puja ist, in der man seinem spirituellem Meister, der als untrennbar von der Buddhagestalt betrachtet wird, speziell geweihte Gaben darbringt, die üblicherweise auch ein Torma beinhalten. Im Anuttara-Yoga-Tantra umfassen diese Gaben gesegneten Alkohol und Fleisch. Tib: tshogs-'khor
Skt: ganacakra
characteristics, inherentCharakteristika, inhärenteSee: inherent characteristics
cherishing concerned lovesich liebevoll kümmernde LiebeSich liebevoll kümmernde Liebe ist ein Nebengewahrsein (Geistesfaktor), mit dem man anderen nicht nur wünscht, dass sie glücklich sein mögen und ihnen die Ursachen für Glück widerfahren mögen, sondern mit dem man auch das Wohlergehen anderer im höchsten Maße würdigt und traurig sein würde, wenn ihnen Schlimmes widerfahren würde. Tib: gces-zhing pham-pa'i byams-pa
cherishing othersandere wertschätzen / sich um das Wohl der anderen kümmern / das Wohl der anderen liegt uns am HerzenAndere Wertschätzen ist die Geisteshaltung mit der man andere Wesen als die wertvollsten und wichtigsten Wesen betrachtet (das Wohl anderer liegt einem am Herzen); man empfindet das Gefühl von Zuneigung hauptsächlich für andere und kümmert sich vornehmlich um andere Wesen.Tib: gzhan gces-par 'dzin-pa
ChittamatraChittamatraA Mahayana school of Indian Buddhism that does not assert external phenomena, but which does assert the true existence of dependent phenomena. One of the four Indian Buddhist tenet systems studied by all traditions of Tibetan Buddhism; the Mind-Only School.Tib: Sems-tsam-pa
clarityKlarheitAls eine definierende Eigenschaft des Geistes bezeichnet Klarheit entweder die Fähigkeit oder die geistige Aktivität oder das geistige Ereignis, das kognitive Objekte hervorbringt - bzw. die kognitiven Objekte erscheinen lässt, so dass sie wahrgenommen werden können. Ein geistiges Hologramm des kognitiven Objekts muss noch nicht einmal in der Wahrnehmung erscheinen, da das Objekt möglicherweise implizit wahrgenommen wird. Klarheit bezeichnet nicht eine Art Licht im Kopf, das verschiedene Grade von Intensität besitzt, und das die bereits vorhandenen Objekte beleuchtet. Auch hat Klarheit nichts mit einem Wahrnehmungsobjekt zu tun, das sich im Zentrum der Aufmerksamkeit befindet oder verstanden wird. Darüberhinaus impliziert das Erscheinenlassen eines kognitiven Objekts einerseits keine Passivität oder einen Mangel an Verantwortlichkeit, andererseits keinen bewussten Willen. Als ein Ereignis ereignet sich die Klarheit einfach ganz natürlich in jedem Augenblick in jedem geistigen Kontinuum. Tib: gsal
cleansing of attitudesReinigen der GeisteshaltungenSee: attitude-training
clearheaded belief in a factGlaube an Tatsachen mit einem klaren VerstandEine konstruktive Emotion, die sich über eine Tatsache im Klaren ist und wie ein Wasserreiniger den Geist von störenden Emotionen und Geisteshaltungen reinigt, die er in Bezug auf ein Objekt besitzt.Tib: dvang-ba'i dad-pa
clearheadedly believing a fact to be truemit klarem Kopf daran glauben, dass eine Tatsache wahr istSee: clearheaded belief in a factTib: dangs-ba'i dad-pa
clear light, objectklares Licht, objekthaftesSee: object clear light
clear light absorption on voidnessVertiefung in Leerheit mit dem klaren LichtTotal absorption, with clear light awareness, on voidness (emptiness).
clear light awarenessGewahrsein des klaren LichtsDas Gewahrsein des klaren Lichts ist die subtilste Ebene geistiger Aktivität (Geist), die sich, ohne einen Anfang und ohne ein Ende zu besitzen, selbst nach dem Tod und in der Buddhaschaft weiter fortsetzt [fortdauert]. Das Gewahrsein des klaren Lichts ist individuell und macht das geistige Kontinuum eines jeden Wesens aus [bildet das geistige Kontinuum jedes einzelnen Wesens]. Es ist frei von konzeptueller Wahrnehmung, dem Hervorbringen von Erscheinungen wahrer Existenz und frei vom Greifen nach wahrer Existenz, da es subtiler ist als die gröberen Ebenen geistiger Aktivität, mit denen das Gewahrsein auftritt. Das Gewahrsein des klaren Lichts hat nichts mit "Licht" zu tun.Tib: 'od-gsal
clear light mental activityGeistige Aktivität des klaren LichtsSee: clear light awareness
clear light mindGeist des Klaren LichtsSee: clear light awareness
clear light mind, actualGeist des klaren Lichts, tatsächlicherSee: actual clear light mind
clear light mind, modelVorbild eines Geistes des klaren LichtsSee: model clear light mind
close bondenge BindungSee: bonding practice
closed-mindednessEngstirnigkeitSiehe: Naivität
closely bonding practiceeng bindende Praktik / enge BindungSee: bonding practice
close placements of mindfulness, fourfeste Ausrichtungen der Vergegenwärtigung, vierSee: four close placements of mindfulness
cloth mandalaStoffmandalaEin Stoffmandala ist ein zwei-dimensionales Symbol, das auf ein Stück Stoff gemalt worden ist. Das Stoffmandala lässt sich mit einer architektonischen Blaupause eines dreidimensionalen Palastes, der Umgebung und den Buddhagestalten vergleichen, die sich in einem symbolischen Weltensystems befinden. Das Stoffmandala wird bei der Übertragung von tantrischen Ermächtigungen verwendet. Tib: ras-bris-kyi dkyil-'khor
clutching ghostKlammergeist [Hungergeist]One of the three worse rebirth states, characterized by the suffering of being unable to satisfy basic needs, such as hunger and thirst, and caused primarily by miserliness. Translated by most others as "hungry ghost," which is a literal rendering of the Chinese translation for the term, adopted by the Chinese in reference to the spirits of departed ancestors that suffered when not presented with regular offerings of food.Tib: yi-dags
Skt: preta
co-arisinggemeinsam entstehend / mit entstehendGemeinsam mit jedem Moment der Erfahrung entstehend, zum Beispiel ein glückseliges Gewahrsein selber oder ein glückseliges Gewahrsein der Leerheit, welches mit der Praxis der Vollendungsstufe des Annuttara-Yoga-Tantra erreicht wird.Tib: lhan-skyes
Skt: sahaja
cognitionWahrnehmung(1) Der Akt des Wahrnehmens oder Erkennens einer Sache, aber ohne dabei notwendigerweise zu wissen, was diese Sache ist oder bedeutet. Sie ist entweder gültig oder ungültig, konzeptuell oder nichtkonzeptuell. "Wahrnehmung" ist der allgemeinste Begriff dafür, etwas zu wissen [erkennen]. (2) Das "Paket" des Hauptbewusstseins, seiner begleitenden Geistesfaktoren (Arten von Nebengewahrsein) und das kognitive Objekt, was allen gemein ist. Einigen Lehrsysteme zur Folge beinhaltet eine Wahrnehmung auch ein reflexives Gewahrsein. Tib: shes-pa
cognition, bareWahrnehmung, blosseSee: bare cognition
cognition, conceptualWahrnehmung, konzeptuelleSee: conceptual cognition
cognition, deceptiveWahrnehmung, trügerischeSee: deceptive cognition
cognition, directWahrnehmung, direkteSee: direct cognition
cognition, distortedWahrnehmung, verzerrteSee: distorted cognition
cognition, explicitWahrnehmung, expliziteSee: explicit apprehension
cognition, implicitWahrnehmung, impliziteSee: implicit apprehension
cognition, indecisiveWahrnehmung, unentschlosseneSee: indecisive wavering
cognition, indirectWahnehmung, indirekteSee: indirect cognition
cognition, inferentialWahrnehmung, schlussfolgerndeSee: inferential cognition
cognition, invalidWahrnehmung, ungültigeSee: invalid cognition
cognition, nonconceptualWahrnehmung, nichtkonzeptuelleSee: nonconceptual cognition
cognition, nondeterminingWahrnehmung, unentschiedeneSee: nondetermining cognition
cognition, presumptiveWahrnehmung, vermutendeSee: presumptive cognition
cognition, straightforwardWahrnehmung, einfacheSee: straightforward cognition
cognition, subsequentWahrnehmung, nachfolgendeSee: subsequent cognition
cognition, validWahnehmung, gültigeSee: valid cognition
cognitive appearancekognitive ErscheinungSee: appearance
cognitive arisingkognitives EntstehenEine kognitive Erscheinung, die in einem geistigen Kontinuum erschienen ist. Tib: snang-ba
cognitive engagementkognitives SichbefassenA manner of cognizing an object.Tib: 'jug-pa
cognitively taking an objectkognitiv aufnehmen (eines Objektes)Mit dem "kognitiven Aufnehmen eines Objektes" wird das Wahrnehmen eines Objektes bezeichnet. "Wahrnehmen eines Objektes heißt", dass man ein gültig erkennbares Phänomen zu einem Objekt der Wahrnehmung macht, und zwar in dem Sinne, dass man es durch eine gültige oder ungültige Art des Wissens wahrnimmt. Tib: 'dzin-pa
Skt: graha
cognitively taking an object, way ofkognitiv aufzunehmen, Art ein ObjektSee: way of cognitively taking an object
cognitive obscurationskognitive SchleierKognitive Schleier sind flüchtige Befleckungen, welche die geistige Aktivität (oder genauer gesagt: die geistige Aktivität des klaren Lichtes) "verdecken" oder begleiten, wobei sie verhindern, dass die geistige Aktivität die beiden Wahrheiten gleichzeitig wahrnehmen kann. Der Begriff "kognitive Schleier" wird auch als "Schleier in Bezug auf alles Wissbare" und "Hindernisse, die die Allwissenheit verhindern" und "Hindernisse vor der Allwissenheit" übersetzt. Tib: shes-sgrib
Skt: jneyavarana
cognitive open spacekognitiver offener RaumEin kognitiver offener Raum ist Rigpa (d.h. reines Gewahrsein) vom Blickwinkel seiner essentiellen Natur aus. Die essentielle Natur des reinen Gewahrsein liegt dem Hervorbringen der Erscheinungen zu Grunde und gestattet ihr die Erscheinungen wahrzunehmen, wobei das Wahrnehmen der Erscheinungen mehr im Vordergrund steht. Der Begriff "kognitiver offener Raum" ist gleichbedeutend mit "Essenz-Rigpa" und "kognitiver Sphäre". Tib: klong
cognitive sensorSensor der WahrnehmungDer Sensor der Wahrnehmung ist die dominierende Bedingung, die bestimmt, welcher Art der Wahrnehmung die Art und Weise des Gewahrseins von etwas ist. Im Falle der fünf Arten sinnlicher Wahrnehmung bezieht sich das auf die lichtempfindlichen Zellen in den Augen, die geräuschempfindlichen Zellen der Ohren, die geruchsempfindlichen Zellen der Nase, die geschmacksempfindlichen Zellen der Zunge und auf die für körperliche Empfindungen empfindlichen Zellen des Körpers. Im Falle der geistigen Wahrnehmung bezieht sich der Sensor der Wahrnehmung auf den unmittelbar vorhergehenden Augenblick der Wahrnehmung. Einige Übersetzer übertragen den Begriff Sensoren der Wahrnehmung mit "Sinnesorgane", "körperliche und geistige Fähigkeiten", "Sinneskräfte" oder "Sinnesausstattungen". Tib: dbang-po
Skt: indriya
cognitive spacekognitiver RaumSee: cognitive open space
cognitive spherekognitive SphäreRigpa (reines Gewahrsein) aus dem Blickwinkel seiner essentiellen Natur. Die essentielle Natur liegt dem Entstehen von Erscheinungen und dem Wahrnehmen der Erscheinungen zugrunde und gestattet, dass diese Erscheinungen entstehen und wahrgenommen werden, wobei das Entstehen der Erscheinungen mehr im Vordergrund steht. Der Begriff und "kognitiver Sphäre" ist gleichbedeutend mit "Essenz-Rigpa" und "kognitiver offener Raum" Tib: dbyings
Skt: dhatu
cognitive stimulatorAnreger der WahrnehmungSee: stimulators of cognition
cognitive stimulators that are (all) phenomenaWahrnehmungsanreger, die (alle) Phänomene sindAll validly knowable phenomena, all of which may be validly cognized by mental consciousness.Tib: chos-kyi skye-mched
cognitive stimulators that are sightskognitive Anreger, die Anblicke sindForms of physical phenomena that may be cognized by either visual or mental consciousness.Tib: gzugs-kyi skye-mched
cognizewahrnehmenSee: cognition
collection mental synthesisgeistige SammelsyntheseMit dem Begriff geistige Sammelsynthese wird ein Ganzes bezeichnet, das auf räumliche, sinnliche und/oder zeitliche Teile zugeschrieben wird. Tib: tshogs-spyi
collection of wisdomAnsammlung von WeisheitSee: network of deep awareness
collection synthesisSammelsyntheseSee: collection mental synthesis
collection universalSammlungsallgemeinesSee: collection mental synthesis
commanding resultsbeherrschende WirkungSynonymous with dominating results.Tib: dbang-gi 'bras-bu
commitmentVerpflichtungMit Verpflichtung wird eine spirituelle Praxis bezeichnet, die man versprochen hat regelmäßig zu üben. Auch der Geistesfaktor, mit dem man ein solches Versprechen gibt, wird so bezeichnet. Das Versprechen wird entweder formal während der Durchführung eines Rituals gegeben oder informell und entweder sprachlich oder nichtsprachlich. Im Falle einer Verpflichtung gegenüber einem spirituellem Lehrer, befindet sich der Geistesfaktor, der anwesend ist, während man verspricht, sich in gesunder Weise auf seinen Lehrer zu beziehen, in Übereinstimmung mit den Beschreibungen in den traditionellen Schriften.
common locusgemeinsame GrundlageAuch übersetzt als: gemeinsamer NennerTib: gzhi-mthun
commonsense objectallgemein verständliches ObjektEin allgemein verständliches Objekt (ein Objekt, das mit dem gesunden Menschenverstand erfasst werden kann) ist ein äußeres sinnliches Objekt, dass durch Sinneseindrücke (Sinnesdaten) mehrerer Sinne über längere Zeit hinweg erfasst wird. Ein allgemein verständliches Objekt oder Objekt des gesunden Menschenverstandes ist folglich das, was ein normaler Mensch in einem Augenblick des Empfangens von Sinneseindrücken eines Sinnesorgans wahrnimmt und dieses mit seinem gesunden Menschenverstand als ein Objekt ansieht. Tib: 'jig-rten-la grags-pa
commotion, ordinaryAufregung, gewöhnlicheSee: ordinary commotion
compassionMitgefühlMitgefühl ist der Wunsch, dass jemand frei sein möge vom Leiden und den Ursachen des Leidens. Tib: snying-rje
Skt: karuna
compassion, greatMitgefühl, großesSee: great compassion
compassionate sympathyMitgefühlSee: compassion
complete stageStufe der Vollständigkeit / Vollständigkeitsstufe(1) Die zweite Stufe von Praktiken des Anuttarayoga-Tantra, in der jetzt alles vollständig ist, um sich in Praktiken zu üben, die als unmittelbare Ursache für das Erlangen der Erleuchtung dienen [fungieren]. Diese Praktiken beinhalten das Arbeiten mit den Chakren, Kanälen und Winden des subtilen Körpers. (2) in einigen Nicht-Gelug-Texten bezeichnet die Stufe der Vollständigkeit die nichtkonzeptuelle Meditation über die Leerheit der zuvor, während der ersten Stufe des Anuttarayoga-Tantra, erzeugten Visualisationen. Diese Meditation über ein nicht abzählbares endgültiges Phänomen wird, auf der selben Stufe der Praxis, gleichzeitig mit der Visualisation durchgeführt, and vervollständigt die Visualisationspraxis auf diese Weise. Einige Übersetzer übertragen den Begriff mit "Vollendungsstufe". Tib: rdzogs-rim
Skt: sampannakrama
completing karmavervollständigendes KarmaDas vervollständigende Karma ist ein geistiger Drang oder Impuls, der von einer relativ schwachen Motivation begleitet wird, und daher, als Wirkung dieses geistigen Drangs, lediglich die Kraft hat [Stärke besitzt] jene Umstände heranzureifen, die die Bedingungen für eine zukünftige Wiedergeburt vervollständigen. Tib: rdzogs-byed-kyi las
completion stageVollendungsstufeSee: complete stage
comprehensive resultumfassende WirkungSee: dominating result
compulsive existencezwanghafte ExistenzExistence under the control of karma and disturbing emotions and attitudes. Synonym for uncontrollably recurring existence, samsara.Tib: srid-pa
concentrationKonzentrationSee: mental fixation
concentration, absorbedKonzentration, tiefeSee: absorbed concentration
conceptKonzeptA general term for a universal, a category, or a mental label. A concept of something need not be verbal. For example, one has a concept of what a pretty face looks like, what one's mother looks like, what a good soup tastes like, what a properly tuned guitar sounds like, what a valid line of reasoning is, what one plus one equals, and so on.Tib: rtog-pa
conception existenceEmpfängnis-ExistenzThe period of time in the mental continuum of an individual limited being during which they experience conception. It lasts only one moment. Some translators render the term as "birth existence."Tib: skye-srid
conceptualkonzeptuellTogether with a concept.Tib: rtog-bcas
conceptual categorykonzeptuelle KategorieEine konzeptuelle Kategorie ist eine Gruppe von individuellen Elementen, die eine gemeinsam definierende Eigenschaft gemeinsam haben [***teilen]. Die konzeptuelle Kategorie wird durch eine geistige Synthese individueller Elemente [+++Gegenstände], die Beispiele der konzeptuellen Kategorie sind, geistig konstruiert (geistig fabriziert). Oder die konzeptuelle Kategorie wird durch eine geistige Synthese räumlicher, sensorischer oder zeitlicher Teile, die auf sie zugeschrieben (mit denen sie bezeichnet sind), geistig konstruiert. Einige Übersetzer geben den Begriff mit "Allgemeines" oder "Allgemeinheit" wieder.Tib: spyi
conceptual cognitionkonzeptuelle WahrnehmungDie Wahrnehmung eines Objekts durch das Medium einer metaphysischen Einheit, und zwar durch ein Allgemeines, eine Kategorie oder eine geistige Bezeichnung. Die konzeptuelle Wahrnehmung schreibt dem Objekt eine metaphysischen Einheit zu, die den geistigen Aspekt, den sie annimmt ähnelt, und sie vermischt und verwechselt die beiden.Tib: rtog-pa
conceptual isolateskonzeptuelle IsolateSee: conceptually isolated item
conceptualizationkonzeptuell Erfassen"Konzeptuelles Erfassen bezeichnet den Prozess, in dem man Objekte konzeptuell wahrnimmt.
conceptualized objectkonzeptuell erfasstes ObjektDas "konzeptuell erfasste Objekt" bezeichnet das Objekt in Bezug auf das eine konzeptuelle Wahrnehmung ein Allgemeines (Allgemeinbild), eine Kategorie oder eine geistige Bezeichnung hervorbringt, mit deren Hilfe man denkt. Wörtlich bedeutet der Begriff: Das Objekt an dem sich ein Konzept anklammert. Das "konzeptuell erfasste Objekt" wird auch als "impliziertes Objekt" oder "konzeptuell impliziertes Objekt" bezeichnet.Tib: zhen-yul
conceptually clingkonzeptuell anklammernIm Kontext konzeptueller Wahrnehmung bezeichnet "konzeptuell anklammern" das Implizieren eines tatsächlichen Objektes einer Kategorie, das mit der Kategorie übereinstimmt, so als ob die Kategorie an das "konzeptuell implizierte Objekt" angehängt wäre.Tib: zhen-pa
conceptually implied objectkonzeptuell impliziertes ObjektSee: conceptualized object
conceptually implykonzeptuell darauf schließen lassen / konzeptuell implizierenSee: conceptually cling
conceptually isolated itemkonzeptuell isoliertes ElementWerden auch als Unterscheider oder Isolate bezeichnet.Tib: ldog-pa
conceptual thoughtkonzeptueller GedankeSee: conceptual cognition
concernInteresse / Besorgnis / FürsorgeSee: caring attitude
concretefestSolid, like cement -- a nontechnical term used to describe something with truly established findable existence.
concrete "me"festes „Selbst" / festes "Ich“Ein nichttechnischer Begriff für wahrhaft existentes "Ich", der das zu widerlegende "Ich" darstellt. Siehe auch: solides "Ich"
conditionBedingungA nonstatic phenomenon that helps shape the conventional identity of something that is produced or arises from causes.Tib: rkyen
Skt: pratyaya
condition, causalBedingung, ursächlicheSee: causal conditions
condition, focalBedingung, fokaleSee: focal condition
condition, immediately precedingBedingung, unmittelbar vorausgehendeSee: immediately preceding condition
condition, objectiveBedingung, objektiveSee: focal condition
conditioned phenomenonbedingtes PhänomenSee: affected phenomenon
confident beliefüberzeugtes Glauben /überzeugter GlaubeSee: belief in a fact based on reason
confusionVerwirrungVerwirrung ist, um die Diskussion hier abzukürzen, ein nichttechnischer Begriff, der anstelle von Unwissenheit (Ignoranz) verwendet wird, dabei jedoch nicht den Beiklang von Unorganisiertheit, Desorientiertheit oder Demenz besitzt.
confusion, associated withmit Verwirrung verbundenSee: tainted
confusion, dissociated fromgetrennt von VerwirrungSee: untainted
congruentkongruentDer Begriff "kongruent" bezieht darauf, welche Beziehung die verschiedenen Weisen, in denen man sich einer Sache gewahr ist, die in derselben Wahrnehmung auftreten, untereinander haben. [die einem in der selben Wahrnehmung erscheinen]. In demselben Moment der Wahrnehmung haben zwei oder mehr der Gewahrseinsarten insgesamt fünf Dinge gemeinsam. Bitte vergleichen Sie auch: Kongruente beeinflussende Variablen.Tib: mtshungs-ldan
consciousnessBewusstseinEine Gruppe der Weise, etwas gewahr zu sein, die lediglich die essentielle Natur seines Objektes wahrnimmt, wie beispielsweise eine Ansicht, ein Klang oder ein Geistesobjekt etc. Das Bewusstsein kann dabei entweder sinnlich oder geistig sein Tib: rnam-shes
Skt: vijnana
consciousness, all-encompassing foundationBewusstsein, alles umfassendes grundlegendesSee: all-encompassing foundation consciousness
consciousness, bodyKörperbewusstseinSee: body consciousness
consciousness, earHörbewusstseinSee: ear consciousness
consciousness, eyeSehbewusstseinSee: eye consciousness
consciousness, foundationBewusstsein, grundlegendesSee: all-encompassing foundation consciousness
consciousness, mentalBewusstsein, geistigesSee: mental consciousness
consciousness, noseRiechbewusstseinSee: nose consciousness
consciousness, primaryBewusstsein, Primär-See: primary consciousness
consciousness, specificBewusstsein, spezifischesSee: specific awareness
consciousness, tongueGeschmacksbewusstseinSee: tongue consciousness
consideration, incorrectBetrachtung, fehlerhafteSee: paying attention in a discordant manner
constructivekonstruktivAls konstruktiv wird ein Geisteszustand beschrieben, bzw. werden körperliche, sprachliche oder geistige Handlungen bezeichnet, die von einer solchen konstruktiven Geisteshaltung motiviert sind, die in Form von Glück im geistigen Kontinuum der Person heranreifen, in der sie auftreten. Der der Begriff keinen Beiklang von moralischer Wertung besitzt, ist die Übersetzung des Begriffes mit dem Wort "tugendhaft" oder "tugendsam" irreführend. Tib: dge-ba
Skt: kushala
contacting awarenessKontaktbewusstseinThe subsidiary awareness (mental factor) that differentiates that the object of a cognition is pleasant, unpleasant, or neutral, and thus serves as the foundation for experiencing it with a feeling of happiness, unhappiness, or a neutral feeling.Tib: reg-pa
Skt: sparsha
contaminated aggregatesverunreinigte AggregateSee: tainted aggregates
contemporaneous motivating aimgleichzeitig(e) (stattfindende) MotivationDie Motivation oder Absicht, die den Impuls begleitet, eine Handlung zu beginnen oder fortzusetzen.Tib: dus-kyi kun-slong
continuum, mentalKontinuum, geistigesSee: mental continuum
contradictorywidersprüchlichSee: mutually exclusive
contrivedkünstlich / gekünsteltAls "künstlich" wird ein Geisteszustand bezeichnet, der geistig durch konzeptuelle Gedanken zusammengebaut oder konstruiert wird, wie beispielsweise durch eine Argumentationskette. Tib: bcos-ma
conventionKonventionEin Wort oder ein Satz, der innerhalb der Gesellschaft oder von einem anderen Menschen in der Sprache oder in Gedanken übereinstimmend verwendet wird, um sich auf etwas zu beziehen. Tib: tha-snyad
Skt: vyavahara
conventional bodhichittakonventionelles BodhichittaSiehe: relatives BodhichittaTib: kun-rdzob-gyi byang-chub-gyi sems
conventional commonsense objectkonventionelles allgemein verständliches ObjektBei dem Begriff "konventionelles allgemein verständliches Objekt" handelt es sich wörtlich um: Konventionelle Objekte, die wir tatsächlich erfahren, wenn wir sie wahrnehmen. Es handelt sich also um ein Objekt der gewöhnlichen Erfahrung, auf die ein Wort oder Konzept hinweist, und das sich über die Sinnesdaten von einem oder mehrerer Sinne erstreckt. Tib: tha-snyad spyod-yul
conventional object of experiencekonventionelles Objekt der ErfahrungSee: conventional commonsense object
conventional true phenomenonkonventionelles wahres PhänomenSee: superficial true phenomenon
conventional truthkonventionelle WahrheitSee: superficial truth
conviction, firmÜberzeugtsein, festes / Überzeugung, festeSee: firm conviction
Corpus Encompassing EverythingAlles umfassender KörperDer allwissende Geist eines BuddhaTib: chos-sku
Skt: dharmakaya
Corpuses of a Buddha, FiveKörper eines Buddha, fünfSee: Five Corpuses of a Buddha
Corpuses of a Buddha, FourKörper eines Buddha, vierSee: Four Corpuses of a Buddha
Corpuses of a Buddha, ThreeKörper eines Buddha, dreiSee: Three Corpuses of a Buddha
Corpuses of a Buddha, TwoKörper eines Buddha, zweiSee: Two Corpuses of a Buddha
Corpus of a BuddhaKörper eines BuddhaEin Netzwerk erleuchtender Merkmale oder Aspekte eines Buddha, wie beispielsweise die des Körpers, der Sprache oder des Geistes eines Buddha, die er beim Erreichen der Erleuchtung erlangt und die anderen Wesen dabei helfen, die Erleuchtung ebenfalls zu erlangen. Tib: sku
Skt: kaya
Corpus of Deep Awareness' Enlightening InfluenceKörper tiefen Gewahrseins erleuchtenden EinflussesIn some dzogchen systems, the spontaneous, effortless positive influence that a Buddha's omniscient mind exerts on others. Also called: Body of Deep Awareness' Enlightening Influence. Some translators render the term as "Wisdom Activity Body."Tib: ye-shes 'phrin-las sku
Corpus of Deep Awareness Encompassing EverythingKörper des tiefen allumfassenden GewahrseinsMit dem Begriff "Körper des tiefen allumfassenden Gewahrseins" wird der Aspekt des tiefen Gewahrseins des Geistes eines Buddha bezeichnet, der zeitgleich und ohne Unterbrechung der zwei Wahrheiten gleichermaßen gewahr ist. Er wird auch als Körper des Tib: ye-shes chos-sku
Skt: jnana-dharmakaya
Corpus of EmanationsAusstrahlungskörperThe network of grosser forms, which are emanations of a Buddha's Corpus of Full Use, and in which a Buddha appears in order to teach ordinary beings with the karma to be able to meet with them. Also translated sometimes as "Emanation Body."Tib: sprul-sku
Skt: nirmanakaya
Corpus of Enlightening FormsKörper der erleuchtenden FormenSee: Corpus of Forms
Corpus of Essential NatureKörper der essentiellen Natur(1) In the Gelug non-Kalachakra system, the voidness of a Buddha's omniscient mind and its state of being parted from the two sets of obscurations. (2) In the Gelug Kalachakra system, the blissful awareness aspect of a Buddha's omniscient mind. (3) In the Non-Gelug systems, the inseparability of all the Corpuses of a Buddha - equivalent to the inseparability of the two truths. Also called: Body of Essential Nature, Nature Body.Tib: ngo-bo-nyid sku
Skt: svabhavakaya
Corpus of FormsKörper der FormenA network of forms in which a Buddha appears in order to benefit others. It includes both the subtle forms of a Corpus of Full Use and the grosser forms of a Corpus of Emanations, Also called: Corpus of Enlightening Forms, Form Body, Body of Forms.Tib: gzugs-sku
Skt: rupakaya
Corpus of Full UseKörper vollen Gebrauchs(1) According to sutra, the network of subtle forms, which make full use of the Mahayana teachings, and in which a Buddha appears in order to teach arya bodhisattvas. (2) According to non-Kalachakra anuttarayoga tantra, the network of all the speech of a Buddha. (3) According to Kalachakra, the network of both the subtle forms and the speech of a Buddha. Also called Body of Full Use. Some translators render this term as "Enjoyment Body."Tib: longs-spyod rdzogs-pa'i sku
Skt: sambhogakaya
Corpus of Great BlissKörper großer GlückseligkeitIn the dzogchen system, the blissful awareness aspect of a Buddha's omniscient mind.Tib: bde-ba chen-po'i sku
Skt: mahasukhakaya
Corpus of Manifest EnlightenmentKörper manifester ErleuchtungAccording to some dzogchen systems, the appearance-making aspect of the deep awareness of a Buddha's pure appearance. In other words, the appearance-making aspect of a Buddha's omniscient mind.Tib: mngon-byang-gi sku
Skt: abhisambhodhikaya
cravingBegierdeThe subsidiary awareness (mental factor) of a strong longing desire to experience something in the future that one may or may not be experiencing at present. The Sanskrit term means, literally, "thirst."Tib: sred-pa
Skt: trshna
craving because of fearBegierde aufgrund von AngstOne of the three types of craving specified particularly in terms of the time of death. Also called: craving to be separated from what is fearful. (1) A strong longing desire to be parted from pain and unhappiness. (2) Holding on to objects of the past.Tib: 'jigs-sred
craving in relation to further existenceBegierde in Bezug auf WeiterexistenzOne of the three types of craving specified particularly in terms of the time of death. (1) A strong longing desire for a neutral feeling, which one is experiencing, to continue surviving and not degenerate. (2) A strong longing desire for one's own body composed of five aggregates to continue surviving as a basis for craving in relation to what is desirable and craving because of fear. (3) Holding on to objects of the future.Tib: srid-sred
craving in relation to what is desirableBegierde in Bezug auf BegehrenswertesOne of the three types of craving specified particularly in terms of the time of death. (1) A strong longing desire not to be parted from the ordinary forms of happiness that one is currently experiencing. (2) Holding on to objects of the present, which one is attached to keeping.Tib: 'dod-sred
creative drops, subtlekreative Tropfen, subtileSee: creative energy-drops
creative energy-dropskreative EnergietropfenSubtle forms of pure essence, found in the subtle energy-channels of the subtle body and which, through anuttarayoga complete stage practice, can function as the seed for generating of a blissful awareness.Tib: thig-le
Skt: bindu
crimes, five heinousVerbrechen, fünf unmittelbar ins Elend führendeSee: five heinous crimes
cyclic existencezyklische ExistenzSee: samsara

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